Ihr dicker Hintern im engen Spandex, vor mir auf der Treppe, gelangweilt obszön.

Sie ist ein Symbol ihrer eigenen Weiblichkeit, sage ich, als ob es in meinem Ermessen läge, nur weil ihr Arsch vor meinem Gesicht schwebt.

Ihr Begleiter tut schamvoll; sie ist ihm zu laut.

Und dann, ganz unbeeindruckt, haut der Große dem Kleinen eine runter.

Brüder, und dass ich nie einen hatte.

Der Kleine reagiert gar nicht, lacht nur weiter, ist wohl die kleinen Grausamkeiten schon gewohnt.

Die Eltern, vorneweg, merken nichts.

Ihre Sommersprossen machen sie wunderschön, ihr Laptop und Buch uninteressant.

Vielleicht ist es das, was sie will; jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendwer dieses Buch wirklich liest.

Ob sie hier sitzt um zu arbeiten, an diesem unmöglich ekelhaften Sonntag?

Vielleicht auch nur, um Blicken von Männern wie mir auszuweichen.

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