Von dem Geheul Gehennas erschaudert die Senke.

Die Kühe hören nicht auf zu grasen, die Vernetzung zu filigran für ihr Gedächtnis.

Was sich fühlen lässt: Flaum; feuchte, ledrige Haut; nasser Atem.

Noch zwei Stunden heimwärts, dann liegt man beieinander,

das ist die Furcht meiner kalten Hand.

Dein Schorf liegt vor mir wie eine Wüste;

Mohn blüht aus der Elle, wässrig, tot.

Ich lese in der Rinde deiner Vergangenheit.

Da sind Geschichten in dem, was sich schält.

Fassendes. Gefasstes.

Vektoren strahlen an mir in dreihundert Richtungen ab.

Fühlendes, gefühltes—

wo dein Abaddon sich zwischen den Lenden geniert.

Dein dürres Gewebe zieht das Licht vor die Augen.

Trübes Wasser fliesst mir vom Kinn, in Schlieren, wie fliehendes Vieh.

Wenn meine Lungen korrodieren, denke ich an dich.

Die Äpfel werden reif, und deine kleinen Hände, und deine tätowierten Arme, die du vor der Mutter versteckst,

graben Mulden, dass die Äpfel hineinfallen und wachsen.

Ich frage die Äpfel nach dir, ob sie sich an dich erinnern.

Die Bäume schweigen, ein lautes Schweigen, und ich denke an dich, und an Ada,

ich denke an die Katze, die durch die Flure streunt, als ob sie ihr gehören.

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