du bist wie fallobst, sagt sie, wenn du deinem namen ehre machst, will ich dich nicht mehr. ich denke nur, scheisse, das ist das ende. die hände schwitzen tierisch, das volle programm. ich denke an die unterseekabel nach buenos aires, und ob ich da durchpasse. falkland, vielleicht. gibt's da lichtwelle oder kupfer. oder garnichts. ich bin für garnichts, sage ich. sie guckt mich an, als wäre ich daneben. was. sie fragt auch noch danach, und ich weiss nicht, soll ich antworten. hm, sage ich, als wäre das eine antwort. ich wünschte ich hätte ein kreuzworträtsel, auf das ich mich jetzt konzentrieren könnte, denn ihre blicke, die ertrag ich nicht. noch hängste ja, sagt sie nach einer weile, und ich weiss nicht, soll ich lachen oder.

Nächternes Elend und flimmernde Hitze, gegen das auch die Ventilatoren nichts helfen. Ich frage mich, wie sich das dreht und dreht und nicht anhält und mir den Dreck von der Decke in den Drink haut—Stuck und sowas—und trotzdem die Hitze immer stärker meinen Körper entlang kriecht, wie ein sehr eng anliegender Anzug, aber irgendwie organisch, atmend, sich windend. Diese ganze Scheißstadt ist zu heiß, und dann regnet es ständig in Strömen und bleibt trotzdem heiß, als wäre das ganze Land verderbt und kahl. Stattdessen überall ausgelassenes Leben. Klimaanlagen, klar, aber wer die braucht, lebt ohnehin im falschen Teil der Welt. Und dann der grausame Verkehr, zum Glück fahre ich hier nicht, da wird man ja wahnsinnig. Zwei Stunden im Taxi an der Ampel, zwei Stunden! Der Fahrer verdient sich natürlich dumm und dämlich, aber Spaß macht dem das auch nicht, sicher, der würde lieber mit was-weiß-ich-wie-vielen Sachen durch die Straßen jagen. Also schweigt man sich gelangweilt an, alles steht und hupt, und dazu die Hitze, immer diese Hitze—das lässt einen einfach nicht los, diese Hitze. Selbst wenn man sich die Kante gibt, bringt es nichts, aber das muss ich Ihnen ja nicht sagen.

Was ist, nehmen wir noch einen?

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